Wer hinter
Gesundkern steckt.
Eine Einladung, das System kennenzulernen. Keine Diäten, keine Pulver. Nur klarer Kopf und gutes Essen.
Weniger Zählen, mehr Genuss.
Die häufigste Frage, die ich höre: "Was darf ich noch essen?" Genau hier setzt das Problem an. Wir konditionieren Menschen auf Verbote, auf Kalorienangst, auf das Gefühl, gegen den eigenen Körper zu kämpfen. Ich selbst war lange in diesem Teufelskreis gefangen. Das Studium der Ernährungswissenschaften gab mir das Wissen, aber erst die persönliche Erfahrung mit Burnout und dem Gefühl, ständig "falsch" zu liegen, öffnete die Augen. Die Wende war keine radikale Diät, sondern die Rückkehr zu einfachen, wahren Dingen: Langsamkeit, Sättigung, Freude.
Strikte Pläne sind wie zu enge Schuhe: Sie bluten, bis man sie auszieht. Der "Gesundkern" ist die Antwort auf die Müdigkeit des Mainstreams. Wir verlassen uns nicht auf Zahlen, sondern auf Signale. Nährstoffdichte statt Kaloriendichte. Individuelle Rhythmen statt 08/15-Pläne. Ein schlechter Tag macht keine schlechte Ernährung. Mein Ziel ist es, ein System zu bauen, das im Alltag funktioniert – auch wenn der Stress hoch ist oder die Zeit knapp. Ich bin Begleiter, kein Richter.
"Erlaubt sei, was schmeckt und nährt."
Der Kern. Nicht die Kruste.
Wissenschaft ist der Kompass, nicht das Gesetz. Der "Gesundkern" dreht sich um drei konstante Variablen, die in fast jedem Alltag stabilisieren:
- Wissen (Buch): Übersetzt Studien in Alltagssprache.
- Alltag (Kalender): Struktur, wo Zeit knapp ist.
- Genuss (Herz): Freude als Treibstoff für Veränderung.
Decision Lens: Was optimieren wir?
- − Optimiert für: Stabilität, Sättigung, Zeitersparnis.
- − Opfert: Kalorienfetischismus, Schnelllösungen, App-Abhängigkeit.
Das Modell
"Mein Klient, Ingenieur, 50h/Woche. Ziel: Abnehmen. Resultat nach 4 Wochen: 2kg weniger, aber 3x mehr Energie am Nachmittag. Der Trick? Wir haben das Mittagessen neu strukturiert, nicht eliminiert."
Realitäts-CheckVom Theoretiker zum Praktiker.
Der Start (2012)
Master in Ernährungswissenschaften. Die Kluft zwischen Laborwerten und Realität wurde schnell offensichtlich.
Spezialisierung (2016-2019)
Fortbildungen in Psychologischer Beratung. Erkenntnis: Veränderung passiert im Kopf, nicht auf der Waage.
Prinzipien
Verfügbarkeit: Nur deutsche Zutaten, im Discounter erhältlich.
Machbarkeit: Rezepte unter 30 Minuten.
Nachhaltigkeit: Keine App-Pflicht, keine Datenabgabe.
Warum? Vertrauen schützt.
Glossar: Begriffe, die ich anders definiere.
- Der Gesundkern
- Das Minimum an Struktur, das maximalen Komfort schafft. Wer den Kern trifft, braucht keine Hülle.
- Sättigungs-Treppe
- Visuelles Modell. Unterscheidet physiologischen Hunger (Stufe 1) von emotionalen Gelüsten (Stufe 4). Wir bleiben meistens in Stufe 2.
- Bio-Individualität
- Kein Typ-A/B/C. Einfach die Frage: "Was passiert, wenn du Brot zum Frühstück isst? Fühlst du dich energiegeladen oder schwer?"
- Struktur-Essenz
- Ein Plan, der an schlechte Tage angepasst ist. Wenn er den Montag übersteht, ist er gut.
Was wir NICHT machen.
Kalorien zählen
Führt zu gestörtem Körpergefühl und Yo-Yo-Effekt.
Pulver & Shakes
Wir essen Festes. Das sustained (Nachhaltigkeit).
App-Pflicht
Daten gehören dir. Wir arbeiten per PDF & Email.
Trade-off:
Wir opfern die "Gamification" der Gesundheit für echte Autonomie.
Dein Weg.
- Kostenloses Erstgespräch (15 Min).
- Check: Wo bremst du dich selbst?
- Plan: 1 Woche, 3 Änderungen.
- Umsetzung & Begleitung.
Was du mitbringen solltest:
Ein typischer Tag (Foto/Notiz), Blutwerte (falls vorhanden), Ziele.
Start-Kit
Termine Mo–Fr, 09:00–18:00